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2.6.13

Vegan in Berlin - "Tourist-Information"(2).

Mal wieder verbrachten wir Tage in Berlin - diesmal privat und nicht beruflich :-) .

In dem letzten Bericht über "Vegan in Berlin" stellte ich ein Café und ein Restaurant vor.
Diesmal habe ich ein veganes Braugasthaus und einen Biomarkt besucht.




1.) Die Weinbar- und Brauereigaststätte Vaust im schönen Berlin Charlottenburg empfehle ich jedem Wein- und Bierliebhaber, der mal in Berlin ist! Neben den zahlreich selbstgemachten Getränken, wie z.B. die Vaust-Biere Pilsener und Dunkel und selbst hergestellten Likören wie Erdbeer-Limes und veganem Weisse-Schokolade-Likör, gibt es auch hausgemachte Limonaden wie z.B. eine spritzig-erfrischende Rhabarber-Limonade. Eine Vielzahl an veganen Weinen werden angeboten.
Das Essen in der Gaststätte ist rustikal und passt hervorragend zu Wein und Bier. Bis auf zwei Speisen (die Braufladen), die "vegetarisch" sind, findet man ein reichliches Angebot an vegane Speisen (die nicht-veganen Speisen lassen sich jedoch auch in vegan bestellen). Berlin-typisch wird hier auch die "Curry-Wurst" in vegan angeboten.
HIER ein kleiner Einblick in die Speisekarte - und meine ganz eigenen Impressionen vom Besuch "bei Vaust":
-Der Gruß aus der Küche: Frisches Brot mit Bärlauchsalz und Kräuter-Öl 

Consommé mit Frühlingsgemüse, Braufladenstreifen und frischen Kräutern

Mediterraner Braufladen (in vegan)
 -ein deftiges Gedicht :-)


Rustikaler Braufladen (in vegan)
- Flammkuchen war gestern - Braufladen ist heute!!!

Scholadenküchlein mit Sojasahne

Rhabarber-Tirmaisu mit Sojasahne
-der absolut beste Abschluss, den man sich hätte wünschen können ;-) !
Der Gastraum lädt zum gemütlichen Essen mit Freunden ein - in rustikaler Atmosphäre kann man hier verweilen und wird darüber hinaus auch noch überaus freundlich bedient. 

Wolfgang Grabolle

hier hab ich mich noch mit aufs Bild geschummelt.. ha ha ha !
Der Wirt und Diplom-Braumeister Wolfgang Grabolle ist ein sympathischer, freundlicher und witziger Typ, der seine Gäste wirklich aufmerksam und zuvorkommend bedient.






2.) Der LPG-Biomarkt im "In-Viertel" Berlin-Kreuzberg (am Mehringdamm), sieht aus wie eine alte Tankstelle.
Ein vormals ehemaliger Pferdestall, abgelöst von einer Tankstelle und später einer Teppich-Domäne ist nun ein riesiger Bio-Markt mit großem veganen Speiseangebot! 
Im hauseigenen Bistro kann man einen Snack zu sich nehmen. 
Das Sortiment unterscheidet sich durch die Vielfalt verschiedener Hersteller und große Auswahl der Artikel, zu anderen Bio-Märkten. Es gibt sogar eine riesige Getränkeabteilung und eine weit gefächerte Kosmetikabteilung mit beratenden Angestellten.
Neben knackigem Bio-Gemüse findet man auch frische Blumen. 
Meine Ausbeute: Vegane Mayonnaise, Grillgut von Wheaty (das ist jetzt schon vergrillt), eine kernige Brotbackmischung, dicke Bio-Kartoffeln (die werden heute als Ofenkartoffeln herhalten müssen), zwei Tafeln Schokolade von Naturata -> 1x Mandel und 1x Weisse-Stracciatella-Kirsch (die ist wirklich ein Hochgenuss - man kann kaum aufhören zu naschen!). Eine schöne, große Baumwolltasche aus dem Bio-Laden (s.oben).
UND: Eine dicke Petersilienwurzel als Mitbringsel für Meusel, Nicki und Jinx :-) .

30.9.12

Vegan in Berlin - "Tourist-Information".


Da ich mich beruflich einige Tage in Berlin befand, habe ich die fortbildungsfreie Zeit genutzt um mal zwei vegane Restaurants/Cafés genauer unter die Lupe zu nehmen und die Speisen zu testen.


1.) 
     


Über das Café - Vux habe ich im Internet zahlreiche Bewertungen gefunden. Viele davon waren sehr positiv. Eine Bemerkung stach jedoch heraus, sinngemäß war diese "Plörr-Kaffee in einem ollen Hipsterladen".
Ja, der Kellner trug ein Flanellhemd und Röhrenjeans und Ja, dezent im Hintergrund lief etwas Hardcore-Punk/Emo-Musik.

Der Soja-Latte-Macchiato war ok (Schulnote: 3), vergleichbar mit dem von Starbucks schnitt er einfach schlechter ab! Der Geschmack schien etwas verwässert.Die "Sahne-Cremé"-Torte war ein Gedicht - ich bestellte eine (hoffentlich beschreibe ich es nicht falsch) Aprikosen-Nougat-Cremé-Torte.

Die Preise waren nicht teuer, sie waren angemessen.

Das Bedienungspersonal war freundlich. Das Café ist als Tourist eher schwer zu finden, da es in einer wenig belebten Nebenstraße in Neukölln liegt. Der Gastraum an sich ist schön hell, aber eher sehr spartanisch eingerichtet.

Fazit:
Ich würde das Café an Menschen weiter empfehlen, die ein tolles Stück vegane Torte genießen möchten, aber keinen hohen Anspruch an Kaffeegetränke haben.
http://www.vux-berlin.com/


2.) Das Restaurant Samâdhi bietet eine Vielzahl an süd-ost-asiatischen veganen und vegetarischen Gerichten. Einige der "nur" vegetarischen Gerichte können auch als veganes Gericht umgewandelt werden -so verspricht die Speisekarte.
Die Preise sind für die Toplage in Berlin (zwischen Judendenkmal und Friedrichstraße) angemessen. Ich bestellte mir einen Tofuspieß in Erdnusssoße mit Gemüse und Reis (vegan) - die Erdnusssoße war würzig und zeitgleich mild durch die Erdnüsse. Die gesamte Mahlzeit war tadellos und super-schön angerichtet, alle Zutaten waren frisch und von guter Qualität, serviert wurde innerhalb weniger Minuten.
Das Restaurant ist scheinbar ein Familienunternehmen, die Kellnerin begrüßte mich herzlich und betreute mich auch äußerst freundlich während meines Aufenthaltes im Restaurant.

Fazit:
Dieses Restaurant kann ich nur weiter empfehlen. Wer die vegane asiatische Küche in stilvoller Atmosphäre entspannt genießen möchte, sollte das Restaurant Samâdhi besuchen.
http://www.samadhi-vegetarian.de/